In der Fahrzeugklasse FDMR bietet Sixt Limousinen der oberen Mittelklasse an. Hinter dem Code stecken Fahrzeuge wie der BMW 3er, der Audi A5 oder die Mercedes-Benz C-Klasse. Allesamt Premiumlimousinen, die in Ausstattung und Fahrgefühl deutlich über der klassischen Mittelklasse liegen. Ein praktischer Hinweis vorab: FDMR bedeutet formal Schaltgetriebe, in der Realität bekommt man jedoch fast immer ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe zugeteilt.
Was bedeutet der FDMR-Code?
Der ACRISS-Code FDMR klassifiziert das Fahrzeug nach einem internationalen Standard. Jeder Buchstabe steht für eine konkrete Eigenschaft:
- F – Fullsize (obere Mittelklasse / Premiumsegment)
- D – 4-Door / Sedan (4/5-türige Limousine)
- M – Manuelles Schaltgetriebe
- R – Klimaanlage (AC)
Mehr zur Bedeutung aller Sixt-Codes findest du in der ausführlichen Erklärung der SIPP-Codes bei Sixt.
FDMR, FDAR oder GDAR – was ist der Unterschied?
Sixt gliedert Mittelklasse-Limousinen in mehrere Buchungscodes. Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal ist das Getriebe, zumindest auf dem Papier:
- FDMR – formal Schaltgetriebe; in der Praxis fast immer Automatik, da kaum noch Schalter in dieser Klasse vorhanden sind
- FDAR – Automatikgetriebe; häufiger verfügbar und oft etwas teurer buchbar
- GDAR / GWAR – „Fullsize Elite“ bei Sixt: stärker motorisierte oder luxuriösere Varianten wie der BMW M340i, der Alfa Romeo Giulia Veloce oder AMG-Line-Modelle
Für preisbewusste Reisende lohnt sich der direkte Vergleich: FDMR ist häufig günstiger buchbar als FDAR, obwohl man letztendlich dasselbe Fahrzeug zugeteilt bekommt. Da echte Schaltgetriebe im Premiumsegment nahezu verschwunden sind, ist die Unterscheidung heute mehr buchhalterisch als praktisch relevant.
BMW 3er G20 LCI

Das Herzstück der FDMR-Flotte bei Sixt ist der BMW 3er in der Baureihe G20 LCI (Facelift seit 2022). Gegenüber dem Vorgänger F30 hat sich technologisch viel getan: Der 12,3-Zoll-Curved-Display, das überarbeitete iDrive-System sowie USB-C-Anschlüsse gehören zur Serienausstattung. Sixt setzt in dieser Klasse überwiegend auf den 318d (150 PS) und 320i (156 PS), beide mit 7-Gang-Automatik (Steptronic).
Der 318d mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel ist dabei der häufigste Vertreter in der Flotte: sparsam im Verbrauch (ca. 5,0 l/100 km nach WLTP), ausreichend motorisiert für entspanntes Autobahnfahren und deutlich moderner als der ältere F30. Die Ausstattung liegt üblicherweise zwischen der Basislinie und „Advantage“; Ledersitze sind möglich, aber nicht garantiert.
Hinweis: Sixt listet den 3er in der FDAR-Klasse häufiger und prominenter als in FDMR. Buchungen unter FDMR führen trotzdem regelmäßig zum G20, sei es als Upgrade oder weil der Code intern synonym behandelt wird.
Audi A5 B10

Mit dem Modellwechsel 2024 hat Audi den langjährigen A4 in Audi A5 (Baureihe B10) umbenannt. Das Fahrzeug ist gewachsen, technisch deutlich aufgeholt und das Infotainment-System (nun auf Basis von Android Automotive) ist intuitiver als alles, was Audi vorher verbaut hat. In der Sixt-Flotte taucht der A5 zunehmend unter FDAR und FDMR auf.
Als Motorisierungen sind vor allem der 35 TDI (163 PS, 2,0-Liter-Diesel) und der 40 TDI (204 PS) vertreten. Die Ausstattung liegt üblicherweise bei „Advanced“, was Sportsitze, Ambientebeleuchtung und ein hochwertiges Materialkonzept einschließt. Wer den Vorgänger A4 B9 kennt, wird den Sprung in Qualität und Technologie deutlich spüren.
Mercedes-Benz C-Klasse W206

Die Mercedes-Benz C-Klasse der Baureihe W206 (seit 2021) ist das technisch aktuellste und luxuriöseste Fahrzeug in der FDMR/FDAR-Klasse. Das Innenraumkonzept wurde grundlegend neu gestaltet und orientiert sich an der großen S-Klasse: Ein 11,9-Zoll-Hochformat-Touchscreen dominiert die Mittelkonsole, dazu kommt ein 12,3-Zoll-Digitaldisplay vor dem Fahrer. Das Ergebnis ist ein Innenraum, der spürbar luxuriöser wirkt als bei BMW und Audi.
In der Sixt-Flotte ist die W206 seltener vertreten als der BMW 3er. Die häufigsten Varianten sind der C200 (204 PS, Benziner mit 48V-Mildhybrid) und der C220d (200 PS, Diesel). Wer die W206 zugeteilt bekommt, kann sich über eines der aktuellsten Fahrzeuge der Klasse freuen. Besonders der Innenraum hinterlässt auch bei erfahrenen Mietern einen starken Eindruck.
Vergleich: Aktuelle Fahrzeuge in FDMR/FDAR
| Fahrzeug | Generation | Typische Motorisierung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| BMW 3er G20 LCI | seit 2022 (Facelift) | 318d (150 PS), 320i (156 PS) | Häufigster Vertreter; sportlichstes Fahrgefühl |
| Audi A5 B10 | seit 2024 | 35 TDI (163 PS), 40 TDI (204 PS) | Ehemals A4; modernes Android-Automotive-Infotainment |
| Mercedes C-Klasse W206 | seit 2021 | C200 (204 PS), C220d (200 PS) | Luxuriösester Innenraum; Mildhybrid-Antrieb |
Was kostet die FDMR-Klasse bei Sixt?
Die Preise variieren je nach Buchungszeitpunkt, Standort und Saison erheblich. Als Orientierung:
- Werktags außerhalb der Hochsaison: ab ca. 60–85 € pro Tag
- Wochenende oder Kurzfristbuchung: ab ca. 80–120 € pro Tag
- Hochsaison (Juli/August, Feiertage): 120 € und mehr pro Tag; Frühbuchen lohnt sich deutlich
Verglichen mit der darunterliegenden Mittelklasse (CDMR/CDAR) liegt der Aufpreis für FDMR meist bei 20–40 %, ein Betrag, der sich für Vielfahrer und Geschäftsreisende oft rechnet. Wer häufig mit Sixt fährt und Mitglied im Sixt+ Programm ist, profitiert von exklusiven Rabatten auch in dieser Klasse.
Praxis-Tipps für die FDMR-Buchung
- FDMR statt FDAR buchen: Falls FDMR günstiger ist, lohnt sich die Buchung trotzdem. Echte Schaltgetriebe in der Mittelklasse sind die absolute Ausnahme. Man bekommt so gut wie immer ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe.
- Auf Upgrades spekulieren: Bei hoher Auslastung sind Upgrades auf GDAR (BMW M340i, Alfa Romeo Giulia Veloce) möglich. Eine Garantie gibt es nicht, aber es kommt regelmäßig vor, besonders an stark frequentierten Standorten wie Flughäfen.
- Schäden sorgfältig dokumentieren: Bei Premiumfahrzeugen fallen auch kleine Kratzer auf. Alle vorhandenen Schäden vor Fahrtantritt vom Personal bestätigen und im Übergabeprotokoll festhalten lassen.
- Kraftstoffart prüfen: Je nach Fahrzeug wird Diesel oder Benzin benötigt. Eine Verwechslung kann sehr teuer werden. Den Kraftstofftyp direkt bei der Fahrzeugübernahme prüfen und notieren.
- Frühzeitig buchen: In der Ferienzeit sind Premiumklassen schnell vergriffen. Über das Sixt-Buchungsportal findet man frühzeitig bessere Konditionen als kurzfristig vor Ort.
FDMR im Klassenvergleich bei Sixt
Die Klasse FDMR/FDAR liegt bei Sixt zwischen der geräumigen Mittelklasse (CDMR/CDAR) und dem oberen Premiumsegment (GDAR/GWAR). Ein Überblick:
| Klasse | Beispielfahrzeuge | Einordnung |
|---|---|---|
| CDMR / CDAR | VW Passat, Skoda Superb | Geräumige Familien-Mittelklasse |
| FDMR / FDAR | BMW 3er, Audi A5, Mercedes C-Klasse | Obere Mittelklasse / Premiumlimousine |
| GDAR / GWAR | BMW M340i, Alfa Romeo Giulia Veloce | Fullsize Elite / Sportlich-luxuriöse Limousinen |
| LDAR / LWAR | BMW 5er, Audi A6, Mercedes E-Klasse | Oberklasse |
Der Sprung von CDMR nach FDMR ist ein Wechsel ins Premiumsegment, mit entsprechendem Preisaufschlag. Wer primär Platz für Familie oder viel Gepäck benötigt, ist mit dem Skoda Superb oder VW Passat in CDAR oft besser bedient. Wer Wert auf Fahrfreude, Marke und technische Ausstattung legt, ist in FDMR/FDAR richtig aufgehoben.
Häufige Fragen zur Sixt FDMR-Klasse
FDMR bezeichnet bei Sixt eine Fullsize-Limousine mit vier oder fünf Türen und formalem Schaltgetriebe. In der Praxis umfasst die Klasse Premiumfahrzeuge wie den BMW 3er G20 LCI, den Audi A5 B10 oder die Mercedes-Benz C-Klasse W206. Da echte Schaltgetriebe in dieser Fahrzeugklasse kaum noch vorhanden sind, erhält man fast immer ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe.
Die häufigsten Fahrzeuge in der FDMR/FDAR-Klasse bei Sixt sind der BMW 3er G20 LCI (318d oder 320i), der Audi A5 B10 (35 TDI oder 40 TDI) sowie die Mercedes-Benz C-Klasse W206 (C200 oder C220d). Welches Fahrzeug zugeteilt wird, hängt von Verfügbarkeit, Standort und Buchungszeitpunkt ab. Eine Garantie auf ein bestimmtes Modell gibt es nicht.
Der formale Unterschied liegt im Getriebe: FDMR steht für Schaltgetriebe, FDAR für Automatik. In der Praxis hat diese Unterscheidung kaum Bedeutung, da nahezu alle Fahrzeuge in der Mittelklasse heute mit Automatikgetriebe ausgestattet sind. FDMR ist häufig günstiger buchbar als FDAR und bietet faktisch dasselbe Fahrzeug.
Für die FDMR-Klasse bei Sixt ist ein Mindestalter von 21 Jahren sowie mindestens zwei Jahre Führerscheinbesitz erforderlich. Fahrer zwischen 21 und 24 Jahren zahlen zusätzlich eine Young Driver Fee (Aufpreis für Jungfahrer), die je nach Mietdauer und Fahrzeug unterschiedlich hoch ausfällt.
Frühere Fahrzeuge in der FDMR-Klasse
Die folgenden Fahrzeuge waren früher in der FDMR-Klasse bei Sixt vertreten, sind heute aber nicht mehr Bestandteil der aktiven Flotte:
- BMW 3er F30 / F34 GT (2012–2018): Die Vorgängergeneration mit einer breiten Motorenpalette vom 316i bis zum 335d. Lange Zeit das meistgeführte Fahrzeug in dieser Klasse. Der F34 als 3er GT war gelegentlich ebenfalls verfügbar.
- Audi A4 B9 (2015–2023): Vor der Umbenennung in A5 B10 der Standard-Audi in FDMR. Solide Diesel-Motorisierungen (2.0 TDI bis 3.0 TDI), zuletzt zunehmend selten in der Mietflotte.
- Mercedes-Benz C-Klasse W205 (2014–2021): Der Vorgänger der W206. Fahrdynamisch überzeugend, aber deutlich weniger digital vernetzt als der Nachfolger. Eines der meistgeleasten Geschäftsfahrzeuge seiner Zeit.
- Jaguar XE (2015–2023): Als einziges nicht-deutsches Fahrzeug in dieser Klasse eine besondere Erscheinung. Der Jaguar XE war als E-Performance (163 PS) und 20d (180 PS) in der Sixt-Flotte vertreten. Das Modell wurde 2023 eingestellt und ist seitdem in keiner Mietwagenflotte mehr erhältlich.
