Die Fahrzeugklasse PDMR gehört bei Sixt zur oberen Mittelklasse und umfasst Premium-Limousinen mit Einstiegsmotorisierung. Die Fahrzeuge entsprechen weitgehend der nächst höheren Kategorie LDAR, verfügen jedoch über kleinere Motoren und weniger Sonderausstattung. Typische Vertreter sind der BMW 5er, der Audi A6 und die Mercedes-Benz E-Klasse in ihren jeweiligen Basisvarianten. Für die Anmietung ist ein Mindestalter von 21 Jahren sowie zwei Jahre Führerscheinbesitz erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Sixt hat seine Fahrzeugklassifikation in den letzten Jahren umstrukturiert. Der Code PDMR wird nicht mehr aktiv für Neubuchungen verwendet und wurde durch die Kategorie UDAR (Premium Elite) ersetzt. Die hier beschriebenen Fahrzeuge sind dennoch weiterhin in der Sixt-Flotte verfügbar, lediglich die Buchungscodes haben sich geändert. Bestehende Buchungen unter PDMR werden weiterhin bedient.
Was bedeutet der PDMR-Code?
Der ACRISS-Code PDMR klassifiziert das Fahrzeug nach einem internationalen Standard. Jeder Buchstabe steht für eine konkrete Eigenschaft:
- P – Premium (obere Mittelklasse / gehobenes Premiumsegment)
- D – 4-Door / Sedan (4/5-türige Limousine)
- M – Manuelles Schaltgetriebe
- R – Klimaanlage (AC)
In der Praxis spielt der Buchstabe M kaum noch eine Rolle: Fahrzeuge der oberen Mittelklasse werden heute ausnahmslos mit Automatikgetriebe ausgeliefert. Wer PDMR bucht, erhält also faktisch dasselbe Fahrzeug wie bei einer PDAR-Buchung. Mehr zur Bedeutung aller Sixt-Codes findest du in der ausführlichen Erklärung der SIPP-Codes bei Sixt.
PDMR, PDAR oder LDAR – was ist der Unterschied?
Sixt gliedert Premium-Limousinen der oberen Mittelklasse in mehrere Buchungscodes. Das entscheidende Unterscheidungsmerkmal ist die Motorisierung und Ausstattungslinie:
- PDMR – formal Schaltgetriebe; Einstiegsmotorisierungen (z.B. BMW 520i, Mercedes E200). In der Praxis immer Automatik
- PDAR – Automatikgetriebe; identische Fahrzeuge wie PDMR, oft etwas teurer buchbar
- LDAR / LWAR – Luxury-Klasse: gleiche Fahrzeugmodelle, aber mit stärkeren Motoren (z.B. BMW 530d, Mercedes E300) und gehobener Ausstattung
Für preisbewusste Reisende lohnt sich der direkte Vergleich: PDMR war in der Regel günstiger als PDAR, obwohl man dasselbe Fahrzeug zugeteilt bekam. Seit der Umstellung auf UDAR ist diese Unterscheidung hinfällig geworden.
BMW 5er G60

Der BMW 5er der aktuellen Baureihe G60 (seit 2023) ist das sportlichste Fahrzeug in der PDMR-Klasse. Gegenüber dem Vorgänger F10, der hier jahrelang zum Einsatz kam, ist der Generationensprung enorm: Das 12,3-Zoll-Kombiinstrument und der 14,9-Zoll-Curved-Touchscreen bilden ein volldigitales Cockpit, das iDrive-System der achten Generation reagiert schnell und intuitiv. Dazu kommen serienmäßig ein Head-up-Display, Fernlichtassistent und eine umfangreiche Sicherheitsausstattung.
In der PDMR-Klasse sind die Einstiegsmotorisierungen vertreten: Der 520i mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner leistet 190 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Als Dieselalternative steht der 520d mit 197 PS zur Verfügung, der mit einem Normverbrauch von ca. 5,2 l/100 km (WLTP) besonders auf langen Strecken seine Stärken ausspielt. Beide Varianten sind ausschließlich mit 8-Gang-Steptronic-Automatik erhältlich. Den früheren 518d mit 150 PS gibt es in der G60-Generation nicht mehr.
Audi A6 C9

Der neue Audi A6 der Baureihe C9 ist seit März 2025 auf dem Markt und löst den langjährigen C8 ab. Anders als vielfach spekuliert, bleibt das Modell beim Namen A6 und wird nicht in A7 umbenannt (die Bezeichnung A7 ist dem sportlichen Coupé-Derivat vorbehalten). Optisch fällt sofort die neue Lichtarchitektur auf: Die OLED-Rückleuchten und der beleuchtete Kühlergrill setzen klare Akzente. Innen dominiert ein dreifaches Displaykonzept mit 11,9-Zoll-Instrumententafel, 14,5-Zoll-Mittelbildschirm und optionalem 10,9-Zoll-Beifahrerdisplay.
Für die PDMR-Klasse relevant sind die Basismotorisierungen: Der A6 40 TFSI (2,0-Liter-Turbobenziner, 204 PS) und der A6 40 TDI (2,0-Liter-Turbodiesel, 204 PS). Beide Varianten verfügen über 7-Gang-S-tronic und Mildhybrid-Technologie (MHEV plus) mit 48-Volt-Bordnetz. Das System kann den Motor im Schubbetrieb abschalten und beim Anfahren elektrisch unterstützen, was sich spürbar auf den Verbrauch auswirkt.
Mercedes-Benz E-Klasse W214

Die Mercedes-Benz E-Klasse der Baureihe W214 (seit 2023) markiert einen deutlichen Technologiesprung gegenüber der im alten PDMR-Bestand vertretenen W212. Das Superscreen-Konzept mit drei Displays (12,3-Zoll-Fahrerdisplay, 14,4-Zoll-OLED-Mittelbildschirm, optionaler Beifahrerscreen) und das MBUX-System der dritten Generation setzen Maßstäbe in der Klasse. Optional ist ein Augmented-Reality-Head-up-Display mit 77-Zoll-Darstellungsfläche verfügbar.
In der PDMR-Klasse sind drei Einstiegsmotorisierungen vertreten: Der E 200 (2,0-Liter-Turbobenziner, 204 PS) als häufigster Vertreter, der E 200 d (2,0-Liter-Diesel, 163 PS) als sparsamste Variante sowie der E 220 d (2,0-Liter-Diesel, 197 PS), der den besten Kompromiss aus Leistung und Verbrauch bietet. Alle Varianten sind serienmäßig mit 9G-TRONIC-Automatik und integriertem Startergenerator (ISG) ausgestattet. Im Vergleich zum BMW 5er bietet die E-Klasse den luxuriösesten Innenraum dieser Klasse.
Vergleich: Aktuelle Fahrzeuge in der PDMR-Klasse
| Fahrzeug | Generation | Typische Motorisierung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| BMW 5er G60 | seit 2023 | 520i (190 PS), 520d (197 PS) | Sportlichstes Fahrverhalten; volldigitales Cockpit |
| Audi A6 C9 | seit 2025 | 40 TFSI (204 PS), 40 TDI (204 PS) | Neuste Generation; OLED-Lichttechnik; MHEV plus |
| Mercedes E-Klasse W214 | seit 2023 | E200 (204 PS), E200d (163 PS), E220d (197 PS) | Luxuriösester Innenraum; MBUX der dritten Generation |
Was kostet die PDMR-Klasse bei Sixt?
Die Preise für Fahrzeuge der PDMR-Klasse (bzw. der Nachfolgekategorie UDAR) variieren je nach Buchungszeitpunkt, Standort und Saison erheblich. Als Orientierung:
- Werktags außerhalb der Hochsaison: ab ca. 90–130 € pro Tag
- Wochenende oder Kurzfristbuchung: ab ca. 120–180 € pro Tag
- Hochsaison (Juli/August, Feiertage): 180 € und mehr pro Tag; Frühbuchen lohnt sich deutlich
Verglichen mit der darunterliegenden Premiumklasse (FDMR/FDAR mit BMW 3er, Audi A5, Mercedes C-Klasse) liegt der Aufpreis für PDMR typischerweise bei 30–50 %. Der Sprung in die obere Mittelklasse lohnt sich besonders für Geschäftsreisende und Vielfahrer, die den Komfortgewinn auf langen Strecken zu schätzen wissen. Wer Mitglied im Sixt+ Programm ist, profitiert auch in dieser Klasse von exklusiven Rabatten.
Praxis-Tipps für die PDMR-Buchung
- PDMR statt PDAR buchen: Falls PDMR günstiger angeboten wird, lohnt sich die Buchung trotzdem. Fahrzeuge der oberen Mittelklasse sind ausnahmslos mit Automatikgetriebe ausgestattet, die Code-Unterscheidung ist rein formaler Natur.
- Auf Upgrades spekulieren: Bei hoher Auslastung sind Upgrades auf LDAR (stärkere Motorisierungen, mehr Ausstattung) möglich. Eine Garantie gibt es nicht, aber es kommt regelmäßig vor, besonders an stark frequentierten Standorten wie Flughäfen.
- Nachfolgecode UDAR beachten: Da Sixt die Klassifikation umgestellt hat, findest du die gleichen Fahrzeuge heute unter dem Code UDAR (Premium Elite). Beim Buchen auf der Sixt-Website wird UDAR angezeigt, nicht mehr PDMR.
- Schäden sorgfältig dokumentieren: Bei Premiumfahrzeugen fallen auch kleine Kratzer auf. Alle vorhandenen Schäden vor Fahrtantritt vom Personal bestätigen und im Übergabeprotokoll festhalten lassen. Fotos mit Zeitstempel sind zusätzlich empfehlenswert.
- Kraftstoffart prüfen: Je nach zugeteiltem Fahrzeug wird Diesel oder Benzin benötigt. Eine Verwechslung kann sehr teuer werden. Den Kraftstofftyp direkt bei der Fahrzeugübernahme prüfen.
- Frühzeitig buchen: In der Ferienzeit sind Premiumklassen schnell vergriffen. Über das Sixt-Buchungsportal findet man frühzeitig bessere Konditionen als kurzfristig vor Ort.
PDMR im Klassenvergleich bei Sixt
Die Klasse PDMR liegt bei Sixt zwischen der oberen Mittelklasse (FDMR/FDAR) und dem Luxussegment (LDAR/LWAR). Ein Überblick:
| Klasse | Beispielfahrzeuge | Einordnung |
|---|---|---|
| FDMR / FDAR | BMW 3er, Audi A5, Mercedes C-Klasse | Obere Mittelklasse / Premiumlimousine |
| PDMR / PDAR | BMW 5er, Audi A6, Mercedes E-Klasse (Basismotoren) | Premium / Obere Mittelklasse mit Einstiegsmotorisierung |
| LDAR / LWAR | BMW 5er, Audi A6, Mercedes E-Klasse (stärkere Motoren) | Luxury / Oberklasse-Limousinen |
| XDAR | BMW 7er, Audi A8, Mercedes S-Klasse | Oberklasse / Luxuslimousinen |
Der entscheidende Unterschied zwischen PDMR und LDAR liegt nicht im Fahrzeugmodell, sondern in der Motorisierung und Ausstattungslinie. Wer primär auf komfortables Reisen Wert legt und keine Höchstleistung benötigt, ist mit PDMR gut bedient und spart gegenüber LDAR oft 20–30 % der Mietkosten.
Häufige Fragen zur Sixt PDMR-Klasse
PDMR bezeichnet bei Sixt eine Premium-Limousine der oberen Mittelklasse mit formalem Schaltgetriebe. In der Praxis umfasst die Klasse Fahrzeuge wie den BMW 5er G60, den Audi A6 C9 oder die Mercedes-Benz E-Klasse W214 in ihren Einstiegsmotorisierungen. Da alle Fahrzeuge dieser Klasse ausschließlich mit Automatikgetriebe ausgeliefert werden, erhält man unabhängig vom Code immer ein Automatikfahrzeug.
Die häufigsten Fahrzeuge in der PDMR-Klasse bei Sixt sind der BMW 5er G60 (520i mit 190 PS oder 520d mit 197 PS), der Audi A6 C9 (40 TFSI oder 40 TDI mit jeweils 204 PS) sowie die Mercedes-Benz E-Klasse W214 (E200 mit 204 PS, E200d mit 163 PS oder E220d mit 197 PS). Welches Fahrzeug zugeteilt wird, hängt von Verfügbarkeit, Standort und Buchungszeitpunkt ab.
Beide Klassen umfassen die gleichen Fahrzeugmodelle (BMW 5er, Audi A6, Mercedes E-Klasse). Der Unterschied liegt in der Motorisierung: PDMR enthält die Einstiegsmotoren (z.B. BMW 520i, Mercedes E200), während LDAR die stärkeren Varianten (z.B. BMW 530d, Mercedes E300) mit gehobener Ausstattung bietet. PDMR ist in der Regel 20–30 % günstiger als LDAR.
Sixt hat seine Fahrzeugklassifikation umstrukturiert und den Code PDMR durch UDAR (Premium Elite) ersetzt. Die gleichen Fahrzeugmodelle sind weiterhin in der Flotte verfügbar, nur unter neuem Buchungscode. Bestehende Buchungen unter PDMR werden weiterhin bedient. Auf der Sixt-Website findest du die entsprechenden Fahrzeuge heute unter der Kategorie UDAR.
Für die PDMR-Klasse bei Sixt ist ein Mindestalter von 21 Jahren sowie mindestens zwei Jahre Führerscheinbesitz erforderlich. Fahrer zwischen 21 und 24 Jahren zahlen zusätzlich eine Young Driver Fee (Aufpreis für Jungfahrer), die je nach Mietdauer und Fahrzeug unterschiedlich hoch ausfällt.
Frühere Fahrzeuge in der PDMR-Klasse
Die folgenden Fahrzeuge waren früher in der PDMR-Klasse bei Sixt vertreten, sind heute aber nicht mehr Bestandteil der aktiven Flotte:
- BMW 5er F10 (2010–2017): Die sechste Generation des 5er war jahrelang der häufigste Vertreter in PDMR. Typische Motorisierungen waren der 518d (150 PS) und der 520d (190 PS). Der F10 galt als komfortabler Langstreckenbegleiter, war technisch aber bereits deutlich in die Jahre gekommen.
- Audi A6 C7 (2011–2018): Der Vorgänger des C8 (und mittlerweile C9) war mit dem 2.0 TDI (150 PS) in PDMR vertreten. Solide Verarbeitung und guter Raumkomfort, jedoch mit veraltetem Infotainment-System.
- Mercedes-Benz E-Klasse W212 (2009–2016): Die vorletzte E-Klasse-Generation war mit dem E 200 (184 PS), E 200 BlueTEC (136 PS) und E 220 BlueTEC (170 PS) vertreten. Zuverlässig und komfortabel, aber zwei Generationen hinter dem aktuellen W214.
- Jaguar XF (2007–2020): Als einziges nicht-deutsches Fahrzeug in PDMR eine besondere Erscheinung. Der XF war als Diesel mit 163 PS und 180 PS verfügbar. Jaguar hat die Produktion des XF 2020 eingestellt, das Modell ist seitdem in keiner Mietwagenflotte mehr vertreten.
