Die Sixt XDDR-Klasse steht für den BMW 7er als Extraordinary-Limousine. Seit der ACRISS-Umstellung im November 2025 hat Sixt die ehemalige XDAR-Sammelklasse in drei eigenständige Codes aufgeteilt: XDDR für den BMW 7er, XDAR für den Audi A8 und XDSR für die Mercedes S-Klasse. Wer XDDR bucht, bekommt in der Regel einen BMW 740d xDrive mit Sechszylinder-Diesel. Die Tagespreise liegen je nach Tarif und Buchungszeitpunkt zwischen 50 und 90 Euro.
XDDR war bei der Einführung als „garantiertes Modell“ (BMW 7er) gekennzeichnet, wurde aber inzwischen auf „oder ähnlich“ umgestellt. In der Praxis erhält man dennoch fast immer einen BMW 7er, da der Code gezielt auf dieses Fahrzeug ausgerichtet ist. Für XDDR-Fahrzeuge gilt ein Mindestalter von 25 Jahren und mindestens drei Jahre Führerscheinbesitz. Die Kaution liegt bei 2.000 Euro auf der Kreditkarte. Debitkarten werden in dieser Klasse nicht akzeptiert.
Was bedeutet der XDDR-Code?
Der ACRISS-Code XDDR klassifiziert das Fahrzeug nach einem internationalen Standard. Jeder Buchstabe steht für eine konkrete Eigenschaft:
- X – Extraordinary (Sonderklasse)
- D – 4-Door / Sedan (4-türige Limousine)
- D – Allradantrieb mit Automatik
- R – Verbrenner (ICE)
Der entscheidende Unterschied zur XDAR-Klasse liegt in der Fahrzeugzuordnung: Seit November 2025 steht XDDR gezielt für den BMW 7er, während XDAR dem Audi A8 und XDSR der Mercedes S-Klasse zugeordnet ist. Vor der Umstellung liefen alle drei Flaggschiff-Limousinen gemeinsam unter dem Code XDAR. Mehr zur Bedeutung aller Sixt-Codes findest du in der ausführlichen Erklärung der SIPP-Codes bei Sixt.
Aktuelles Fahrzeug in der Sixt XDDR-Klasse 2026
BMW 740d xDrive (G70)

Der BMW 740d xDrive ist das Kernfahrzeug der XDDR-Klasse bei Sixt. Unter der Haube arbeitet ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit Mild-Hybrid-Unterstützung und 299 PS Systemleistung. Das maximale Drehmoment von 670 Nm liegt bereits ab 1.750 U/min an, was für eine beeindruckend souveräne Beschleunigung sorgt. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,3 Sekunden.
Auf der Langstrecke zeigt der 740d seine größte Stärke: Mit einem Normverbrauch von 6,5 bis 7,5 Litern auf 100 Kilometer und einem 77,5-Liter-Tank sind Reichweiten von über 1.000 Kilometern realistisch. Die aktuelle Generation gibt es nur noch als Langversion mit 5.391 mm Länge und einem Radstand von 3.215 mm. Der Kofferraum fasst 540 Liter.
Zur Serienausstattung gehören das BMW Curved Display mit 14,9-Zoll-Touchscreen, Luftfederung, Soft-Close-Türen und ein Harman Kardon Soundsystem. Optional bietet BMW den 31,3 Zoll großen Theatre Screen im Fond, der sich aus dem Dachhimmel ausfahren lässt. Der xDrive-Allradantrieb ist bei der Dieselvariante serienmäßig und sorgt bei jedem Wetter für Traktion.
Technische Daten des BMW 740d xDrive
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Motor | 3.0 Reihensechszylinder-Diesel (Mild-Hybrid) |
| Leistung | 299 PS (220 kW) |
| Drehmoment | 670 Nm ab 1.750 U/min |
| Getriebe | 8-Gang-Steptronic Automatik |
| Antrieb | xDrive Allradantrieb |
| 0 auf 100 km/h | 5,3 Sekunden |
| Normverbrauch | 6,5 bis 7,5 l/100 km |
| Tankinhalt | 77,5 Liter |
| Reichweite | Über 1.000 km |
| Länge | 5.391 mm |
| Radstand | 3.215 mm |
| Kofferraum | 540 Liter |
Preise für die Sixt XDDR-Klasse
Die XDDR-Klasse gehört zum Extraordinary-Segment bei Sixt, ist aber dank gezielter Buchung und Prepaid-Tarifen oft günstiger als erwartet. Als Orientierung für Tagespreise inklusive Basisversicherung:
- Prepaid-Tarif (frühzeitig gebucht): 50 bis 70 Euro/Tag
- Wochenendtarif: Ab ca. 60 bis 80 Euro/Tag
- Kurzstrecke mit Kilometerbegrenzung: Ab ca. 60 Euro/Tag
- Unbegrenzte Kilometer: 80 bis 120 Euro/Tag
- Hauptsaison oder Last-Minute: Bis zu 150 Euro/Tag
Flughafenstationen berechnen zusätzlich einen Standortaufschlag. Prepaid-Tarife sind bei XDDR besonders empfehlenswert, da sie nicht nur günstiger sind, sondern auch einen verbindlichen Vertrag auf das gebuchte Fahrzeugsegment bieten. Im Vergleich zur alten Sammelklasse XDAR sind die Preise für XDDR nach der Aufspaltung tendenziell leicht gesunken.
Praxis-Tipps für die XDDR-Klasse bei Sixt
- Prepaid buchen: Bei Prepaid-Buchungen hast du einen verbindlichen Vertrag auf das Extraordinary-Segment. Das ist wichtig, da Sixt gelegentlich versucht, einen BMW X5 (WFDR-Klasse) als vermeintliches Upgrade anzubieten. Ein SUV ist kein gleichwertiger Ersatz für eine Flaggschiff-Limousine, und du kannst auf dem gebuchten Fahrzeugtyp bestehen.
- Downgrade-Risiko beachten: Es gibt Berichte, dass bei gebuchtem XDDR stattdessen ein BMW X5 (WFDR) bereitgestellt wurde. Das ist ein klares Downgrade und kein akzeptabler Ersatz. In solchen Fällen lohnt es sich, auf der gebuchten Klasse zu bestehen oder den Vorgang zu reklamieren.
- Große Stationen bevorzugen: XDDR ist nicht an allen Sixt-Stationen verfügbar. Große Flughafenstationen wie Frankfurt, München oder Hamburg haben die besten Chancen auf Verfügbarkeit. An kleineren Stationen ist XDDR oft gar nicht buchbar.
- Upgrade auf S-Klasse möglich, aber teuer: An der Station kann es vorkommen, dass eine Mercedes S-Klasse (XDSR) verfügbar ist. Der Aufpreis für ein Upgrade liegt erfahrungsgemäß bei rund 60 Euro pro Tag zusätzlich, vor allem wenn unbegrenzte Kilometer gebucht sind.
- „Oder ähnlich“ beachten: XDDR war anfangs als „garantiertes Modell“ (BMW 7er) gelistet, wurde aber inzwischen auf „oder ähnlich“ umgestellt. In der Praxis bekommt man trotzdem fast immer einen BMW 740d, da der Code gezielt auf dieses Fahrzeug ausgerichtet ist.
- Kreditkarte mit ausreichendem Limit: Für XDDR werden 2.000 Euro auf der Kreditkarte als Kaution blockiert. Debitkarten akzeptiert Sixt in dieser Klasse nicht. Alle Details zur Mietwagen-Kaution findest du in unserem Ratgeber.
- Langstrecken-Vorteil: Der BMW 740d schafft mit einer Tankfüllung über 1.000 Kilometer. Das macht XDDR zur idealen Wahl für Langstreckenfahrten quer durch Deutschland oder ins europäische Ausland.
- Alternative UDAR prüfen: Wer nicht zwingend eine Flaggschiff-Limousine braucht, findet in der UDAR-Klasse (BMW 5er, Mercedes E-Klasse, Audi A6) ein deutlich günstigeres Segment mit ähnlichem Komfortniveau.
XDDR im Vergleich zu anderen Sixt-Klassen
| Klasse | Typ | Preisniveau | Für wen? |
|---|---|---|---|
| LDAR | Oberklasse-Limousine, Automatik | hoch | BMW 5er, Audi A6, Mercedes E-Klasse |
| UDAR | Premium-Elite-Limousine, AWD | hoch | Günstigere Alternative zur Extraordinary-Klasse |
| XDAR | Extraordinary-Limousine | sehr hoch | Audi A8 (nach Nov. 2025) |
| XDDR | Extraordinary-Limousine | sehr hoch | BMW 7er / 740d (nach Nov. 2025) |
| XDSR | Extraordinary-Limousine | sehr hoch | Mercedes S-Klasse lang (nach Nov. 2025) |
| PSAR | Ultra-Luxus-SUV | sehr hoch | Range Rover, Mercedes-Maybach GLS |
| Luxury Cars | Exklusiv-Fahrzeuge | Premium | Rolls-Royce, Bentley, Porsche 911 |
Häufig gestellte Fragen zur Sixt XDDR-Klasse
In der XDDR-Klasse bekommst du 2026 in der Regel einen BMW 740d xDrive (G70). Seit der ACRISS-Umstellung im November 2025 ist der BMW 7er gezielt dem Code XDDR zugeordnet. Die Kennzeichnung wurde von „garantiertes Modell“ auf „oder ähnlich“ geändert, in der Praxis erhält man aber fast immer einen BMW 7er.
XDDR ist ein ACRISS-Code: X steht für Extraordinary (Sonderklasse), D für 4-türige Limousine, D für Allradantrieb mit Automatik und R für Verbrenner (ICE). Der Code wurde im November 2025 eingeführt, als Sixt die ehemalige Sammelklasse XDAR in drei separate Codes aufgeteilt hat.
Seit November 2025 hat Sixt die Extraordinary-Limousinen aufgeteilt: XDDR steht für den BMW 7er (primär 740d), XDAR für den Audi A8 und XDSR für die Mercedes S-Klasse. Vor der Umstellung liefen alle drei Modelle gemeinsam unter dem Code XDAR.
Je nach Tarif und Buchungszeitpunkt liegen die Tagespreise bei 50 bis 90 Euro mit Basisversicherung. Prepaid-Tarife mit frühzeitiger Buchung sind am günstigsten. Bei unbegrenzten Kilometern oder Last-Minute-Buchungen kann der Preis auf 100 bis 150 Euro pro Tag steigen.
Das Mindestalter für die Sixt XDDR-Klasse liegt bei 25 Jahren. Zusätzlich werden mindestens drei Jahre Führerscheinbesitz vorausgesetzt. Eine Kreditkarte mit ausreichendem Limit ist ebenfalls erforderlich, da 2.000 Euro als Kaution blockiert werden. Debitkarten werden nicht akzeptiert.
Nein, XDDR ist nicht flächendeckend buchbar. Die besten Chancen auf Verfügbarkeit bestehen an großen Flughafenstationen wie Frankfurt, München oder Hamburg. An kleineren Stationen erscheint XDDR oft gar nicht als buchbare Option. Falls XDDR nicht verfügbar ist, kann UDAR (BMW 5er, Mercedes E-Klasse) eine gute Alternative sein.
Frühere Fahrzeuge der XDDR-Klasse
Der Code XDDR existiert erst seit November 2025. Vor der ACRISS-Umstellung liefen alle Extraordinary-Limousinen gemeinsam unter der XDAR-Klasse. Dort waren neben dem BMW 7er auch die Mercedes S-Klasse und der Audi A8 enthalten. Frühere BMW 7er-Generationen, die in der Sixt-Flotte zum Einsatz kamen:
- BMW 7er G11/G12 (2015 bis 2022): Als 730d und 740d lange Zeit das häufigste Fahrzeug in der Sonderklasse. Besonders der 730d mit 265 PS war in der Sixt-Flotte weit verbreitet.
- BMW 7er F01/F02 (2008 bis 2015): Die vorletzte Generation war ebenfalls als 730d ein fester Bestandteil der Sixt-Flotte und überzeugte mit dem damals neuen iDrive-System und optionaler Einzelsitzanlage im Fond.
