Unter der Woche kosten Mietwagen in Deutschland oft ein Vielfaches dessen, was am Wochenende fällig wird. Der Grund: Geschäftskunden dominieren die Nachfrage von Montag bis Freitag. Am Wochenende stehen viele Fahrzeuge ungenutzt an den Stationen, und die Vermieter senken die Preise teils drastisch, um den Leerstand zu kompensieren. Wer flexibel ist und die Tarife der verschiedenen Anbieter kennt, spart bei einer dreitägigen Wochenendmiete regelmäßig 50 bis 70 % gegenüber dem Wochentarif.
Dieser Ratgeber vergleicht die aktuellen Wochenendtarife aller großen Autovermietungen in Deutschland: Sixt, Europcar, Hertz, Avis, Enterprise und Budget. Du erfährst, wann genau der Wochenendtarif greift, welche Anbieter die besten Konditionen bieten und wie du das Maximum aus deiner Wochenendmiete herausholst.
Warum sind Mietwagen am Wochenende so günstig?
Das Preissystem der Autovermietungen basiert auf Angebot und Nachfrage. Rund 70 bis 80 % aller Mietwagenreservierungen in Deutschland erfolgen geschäftlich. Diese Mieten finden fast ausschließlich werktags statt, typischerweise Montag bis Donnerstag. Viele Geschäftskunden geben ihre Fahrzeuge bereits am Freitagvormittag zurück.
Das Ergebnis: Ab Freitagmittag stehen an vielen Stationen deutlich mehr Fahrzeuge als nötig. Jedes ungenutzte Fahrzeug kostet den Vermieter Geld, denn Versicherung und Stellplatz laufen weiter. Um diese Lücke zu füllen, bieten alle großen Anbieter spezielle Wochenendtarife an, die erheblich unter den regulären Tagespreisen liegen.
Besonders ausgeprägt ist der Preisunterschied bei Innenstadtstationen. Flughafenstationen haben zwar auch günstigere Wochenendtarife, doch die Schwankung ist dort geringer, weil Urlauber und Ankommende auch am Wochenende Fahrzeuge nachfragen. Wer also den maximalen Rabatt sucht, bucht an einer Stadtstation.

Wochenendtarife im Anbieter-Vergleich
Jeder Anbieter definiert sein Wochenende etwas anders. Die folgende Übersicht zeigt die aktuellen Konditionen der sechs größten Autovermietungen in Deutschland.
Sixt: Das längste Wochenende
Sixt bietet das mit Abstand großzügigste Zeitfenster für Wochenendmieten. Der Sixt-Wochenendtarif greift bei Reservierungen zwischen Donnerstag 12:00 Uhr und Dienstag 9:00 Uhr. Damit sind sowohl dreitägige (72 Stunden) als auch viertägige Mieten (96 Stunden) zum Wochenendpreis möglich.
Ein BMW 5er aus der Premiumklasse kostet unter der Woche schnell 270 Euro für drei Tage. Am Wochenende bei niedriger Stationsauslastung sind es oft nur 85 bis 95 Euro für denselben Zeitraum. Bei den Freikilometern stehen drei Pakete zur Wahl: 450 km (günstigste Option), 750 km (Standard) und 1.500 km (für Vielfahrer).
Ein Punkt, den viele nicht kennen: Eine ein- oder zweitägige Miete am Wochenende ist bei Sixt preislich kaum sinnvoll. Der Gesamtpreis für einen oder zwei Tage ist häufig genauso hoch wie für drei Tage. Wer also nur den Samstag ein Auto braucht, sollte trotzdem drei Tage buchen.
Europcar: 15 % Rabatt mit dem Wochenend-Special
Bei Europcar läuft der Wochenendtarif unter dem Namen „Wochenende-Spezial“. Das Zeitfenster: Abholung von Donnerstag 6:00 Uhr bis Samstag, Rückgabe bis Montag 12:00 Uhr. Die Mietdauer beträgt ein bis drei Tage, verfügbar ab der Compact-Klasse (z. B. VW Golf oder vergleichbar).
Europcar bewirbt das Angebot aktuell mit 15 % Rabatt auf den regulären Tagespreis. Die Konditionen gelten nur an teilnehmenden Stationen in Deutschland und können nicht mit anderen Rabatten oder Gutscheinen kombiniert werden. Einwegmieten sind vom Wochenend-Special ausgeschlossen.
Im Vergleich zu Sixt ist das Zeitfenster enger, aber die frühe Abholmöglichkeit ab 6:00 Uhr am Donnerstag kann ein Vorteil sein, wenn du morgens losfahren möchtest.
Hertz: Wochenendmiete und Abo-Modell
Hertz definiert sein Wochenende enger als die Konkurrenz: Abholung ab Freitag 10:00 Uhr, Rückgabe bis Montag 10:00 Uhr. Gegen einen geringen Aufpreis gibt es ein verlängertes Wochenende von Donnerstag 14:00 Uhr bis Montag 12:00 Uhr.
Hertz hat zusätzlich ein interessantes Abo-Modell namens „My Hertz Weekend“. Für einen monatlichen Festpreis steht dir jedes Wochenende automatisch ein Fahrzeug bereit. Die Preise liegen bei 284 Euro pro Monat für die kleine Kategorie, 361 Euro für die mittlere und 469 Euro für die große Kategorie. Im Abo enthalten sind unbegrenzte Kilometer, ein kostenloser Zusatzfahrer und die Basisversicherung (Vollkasko und Diebstahlschutz mit Selbstbeteiligung). Gegen Aufpreis gibt es den SuperCover ohne Selbstbeteiligung.
Das Abo lohnt sich, wenn du tatsächlich jedes oder fast jedes Wochenende ein Auto brauchst. Für gelegentliche Mieten ist die reguläre Einzelbuchung günstiger.
Avis: Günstige Young-Generation-Tarife
Bei Avis beginnt das Wochenende am Freitag um 12:00 Uhr, die Rückgabe muss bis Montag 12:00 Uhr erfolgen. Ein Miettag wird mit exakt 24 Stunden gerechnet. Wer die 72 Stunden überschreitet, zahlt für den vierten Tag einen 33 % Aufschlag auf den Tagespreis, was jedoch immer noch deutlich günstiger ist als der reguläre Wochentarif.
Avis bietet außerdem einen „Young Generation“-Wochenendtarif ab 68 Euro für junge Fahrer zwischen 19 und 25 Jahren. Damit ist Avis in dieser Altersgruppe einer der günstigsten Anbieter. Angesichts der Tatsache, dass andere Vermieter zusätzlich zum Mietpreis noch einen Jungfahrerzuschlag von 12 bis 20 Euro pro Tag erheben, kann der Avis-Tarif für unter 25-Jährige die wirtschaftlichste Option sein.
Enterprise: Später Start, faire Preise
Enterprise setzt den Wochenend-Beginn auf Donnerstag 17:00 Uhr. Die Rückgabe muss bis Montag 9:00 Uhr erfolgen. Das ist das früheste Rückgabe-Deadline aller großen Anbieter. Wer am Montagmorgen nicht rechtzeitig zurück sein kann, sollte das einkalkulieren.
Dafür bietet Enterprise attraktive Prepaid-Rabatte von 10 bis 15 %, wenn du den Mietpreis bei der Buchung im Voraus bezahlst. Eine kostenlose Stornierung vor Mietbeginn ist dabei trotzdem möglich. Bei Buchung über den ADAC sind im Enterprise-Wochenendtarif der Zusatzfahrer und die Vollkasko mit reduzierter Selbstbeteiligung enthalten.
Budget: 3 Tage mieten, 2 bezahlen
Budget verfolgt einen simplen Ansatz: Du mietest drei Tage am Wochenende und bezahlst nur zwei davon. Dieses Angebot gilt an teilnehmenden Stationen in Deutschland und kann nicht mit anderen Promotions oder Gutscheinen kombiniert werden. Für längere Zeiträume gibt es ein ähnliches Modell: Sieben Tage mieten, fünf bezahlen.
Budget gehört zum selben Konzern wie Avis (Avis Budget Group), weshalb die Stationsinfrastruktur an vielen Standorten geteilt wird. Das kann praktisch sein, weil die Station womöglich dieselbe ist, aber unter Umständen die Fahrzeugauswahl bei Budget kleiner ausfällt als bei Avis direkt.
Vergleichstabelle: Wochenendtarife auf einen Blick
| Anbieter | Abholung ab | Rückgabe bis | Max. Tage | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Sixt | Do 12:00 | Di 9:00 | 4 Tage | Längstes Zeitfenster, Km-Pakete wählbar |
| Europcar | Do 6:00 | Mo 12:00 | 3 Tage | 15 % Rabatt, ab Compact-Klasse |
| Hertz | Fr 10:00 | Mo 10:00 | 3 Tage | Weekend-Abo ab 284 €/Monat |
| Avis | Fr 12:00 | Mo 12:00 | 3 Tage | Young-Generation-Tarif ab 68 € |
| Enterprise | Do 17:00 | Mo 9:00 | 3 Tage | 10–15 % Prepaid-Rabatt |
| Budget | Wochenende | Wochenende | 3 Tage | 3 Tage mieten, 2 bezahlen |

Wann lohnt sich welcher Anbieter?
Die Wahl des richtigen Anbieters hängt von deiner konkreten Situation ab. Die Zeitfenster und Preismodelle unterscheiden sich stark genug, dass sich ein gezielter Vergleich lohnt.
- Du willst ein verlängertes Wochenende (4 Tage) zum Festpreis: Sixt ist die einzige Option mit einem echten 4-Tage-Wochenendtarif.
- Du bist unter 25 Jahre alt: Avis mit dem Young-Generation-Tarif ab 68 Euro, weil hier kein separater Jungfahrerzuschlag anfällt.
- Du brauchst jedes Wochenende ein Auto: Das Hertz-Abo „My Hertz Weekend“ ab 284 Euro monatlich, inklusive unbegrenzter Kilometer und Zusatzfahrer.
- Du möchtest so wenig wie möglich zahlen: Budget mit dem „3 Tage mieten, 2 bezahlen“-Angebot oder den auslastungsabhängigen Sixt-Tarif bei niedriger Stationsauslastung.
- Du brauchst Planungssicherheit über den ADAC: Enterprise oder Europcar bieten über den ADAC Festpreise inklusive Zusatzfahrer und verbessertem Versicherungsschutz.
8 Spartipps für die Wochenendmiete
1. Auslastung der Station beobachten
Bei Anbietern mit dynamischer Preisgestaltung (besonders Sixt) schwankt der Wochenendpreis je nach Auslastung der Mietstation. Buche frühzeitig eine stornierbare Postpaid-Buchung (Zahlung bei Abholung). Sinkt die Auslastung bis zum Abholtermin, stornierst du und buchst neu zum günstigeren Preis. Steigt sie, behältst du deinen gesicherten Preis.
2. Stadtstation statt Flughafen wählen
Flughafenstationen haben am Wochenende eine gleichmäßigere Auslastung als Innenstadtstationen, weil dort auch Urlauber und Anreisende Fahrzeuge mieten. Die niedrigsten Wochenendpreise findest du deshalb typischerweise an Stadtstationen, bei denen unter der Woche die Geschäftskundennachfrage dominiert und am Wochenende fast komplett wegfällt.
3. Immer drei Tage buchen
Bei den meisten Anbietern ist der Wochenendtarif auf mindestens drei Tage ausgelegt. Eine ein- oder zweitägige Buchung am Wochenende kostet bei Sixt häufig genauso viel wie drei Tage. Auch bei Hertz und Avis ist der Drei-Tage-Preis pro Tag deutlich günstiger als der Ein-Tages-Preis. Buche also im Zweifel lieber den vollen Zeitraum, selbst wenn du das Auto einen Tag früher zurückbringst.
4. Höhere Fahrzeugklasse zum Schnäppchenpreis
Am Wochenende stehen besonders viele Fahrzeuge der oberen Klassen ungenutzt an den Stationen, weil diese unter der Woche primär von Geschäftskunden gebucht werden. Ein BMW 5er oder Mercedes E-Klasse ist am Wochenende manchmal nur 10 bis 20 Euro teurer als ein Kompaktwagen unter der Woche. Es lohnt sich, bei der Buchung gezielt die nächsthöhere Fahrzeugklasse zu prüfen.
5. Kilometerpakete klug wählen
Wochenendmieten kommen mit begrenzten Freikilometern. Bei Sixt stehen je nach Buchung 450, 750 oder 1.500 km zur Wahl. Zusatzkilometer kosten 20 bis 35 Cent pro Kilometer. Plane deine Route vor der Buchung grob durch und wähle das nächstgrößere Paket als erwartet. 200 ungeplante Extrakilometer machen sonst schnell 40 bis 70 Euro aus.
6. Externe Versicherung statt Schalter-Upgrade
Die Versicherung am Schalter kostet 10 bis 30 Euro pro Tag. Bei einer dreitägigen Wochenendmiete sind das 30 bis 90 Euro extra. Eine externe Selbstbeteiligungs-Versicherung bietet den gleichen Schutz ab 5 bis 7 Euro pro Tag. Wer regelmäßig mietet, fährt mit einer Jahrespolice ab rund 70 Euro am günstigsten. Mehr dazu im Vergleich der Mietwagen-Versicherungen ohne Selbstbehalt.
7. Voll/Voll-Tankregelung wählen
Die Voll/Leer-Regelung klingt bequem, kostet aber deutlich mehr. Der vom Vermieter berechnete Literpreis liegt oft 50 bis 100 % über dem Tankstellenpreis, und den Restkraftstoff im Tank bekommst du nicht erstattet. Tanke kurz vor der Rückgabe an einer Tankstelle nahe der Station und bewahre die Quittung auf. Details zu allen versteckten Mietwagen-Kosten findest du in unserem Ratgeber.
8. Mehrere Anbieter vergleichen
Die Wochenendpreise schwanken nicht nur innerhalb eines Anbieters, sondern auch zwischen den Anbietern erheblich. Prüfe für dasselbe Wochenende die Preise bei mindestens zwei bis drei Vermietern. Buchungsportale wie Check24 oder billiger-mietwagen.de erleichtern den Vergleich. Aber auch hier gilt: Die Direktbuchung beim Anbieter kann bei niedriger Auslastung günstiger sein als der Portalpreis. Mehr Spartipps findest du in unserem Ratgeber mit 10 Spartipps für günstige Mietwagen.

Rechenbeispiel: Wochenendmiete vs. Wochentarif
Das folgende Beispiel zeigt den Preisunterschied einer dreitägigen Miete in der Mittelklasse (z. B. VW Passat oder vergleichbar) an einer deutschen Innenstadtstation bei durchschnittlicher Auslastung.
| Position | Unter der Woche (Mo–Do) | Am Wochenende (Fr–Mo) |
|---|---|---|
| Grundpreis (3 Tage, Mittelklasse) | 210 Euro | 79 Euro |
| Versicherung (extern, 3 Tage) | 18 Euro | 18 Euro |
| Freikilometer | 1.200 km | 750 km |
| Gesamtkosten | 228 Euro | 97 Euro |
In diesem Beispiel sparst du am Wochenende rund 130 Euro gegenüber der Miete unter der Woche. Die Ersparnis beträgt 57 %. Bei höheren Fahrzeugklassen fällt der Unterschied oft noch deutlicher aus, weil die Geschäftskunden-Nachfrage bei Premium- und Oberklassefahrzeugen unter der Woche besonders hoch ist.
Wochenendmiete über den ADAC: Lohnt sich das?
Der ADAC bietet seinen Mitgliedern spezielle Wochenend-Konditionen bei allen großen Anbietern (Sixt, Europcar, Hertz, Avis, Enterprise). Die ADAC-Buchung enthält in der Regel Vollkasko- und Diebstahlschutz (wahlweise mit oder ohne Selbstbehalt) sowie einen kostenlosen Zusatzfahrer.
Ob die ADAC-Buchung tatsächlich die günstigste Option ist, hängt vom Einzelfall ab. Bei Sixt kann die Direktbuchung über die Sixt-Website bei niedriger Auslastung günstiger sein als der ADAC-Festpreis. Es lohnt sich, beide Optionen nebeneinander zu vergleichen. Der Vorteil des ADAC liegt in der Planungssicherheit: Der Preis steht fest, Versicherung und Zusatzfahrer sind inklusive, und du musst dich nicht um Auslastungsschwankungen kümmern.
Besonders attraktiv ist die ADAC-Buchung für junge Fahrer unter 25 Jahren. Bei bestimmten ADAC-Tarifen entfällt der Jungfahrerzuschlag, der bei einer Direktbuchung 12 bis 20 Euro pro Tag ausmacht.
Kaution bei der Wochenendmiete
Auch bei einer dreitägigen Wochenendmiete wird auf deiner Kreditkarte eine Kaution blockiert. Die Höhe hängt vom Anbieter und der gewählten Fahrzeugklasse ab und kann mehrere hundert Euro betragen. Nutze eine Kreditkarte mit ausreichend hohem Limit und rechne damit, dass die Freigabe nach der Rückgabe zwei bis vier Wochen dauern kann. Die Kaution ist keine zusätzliche Gebühr, sondern eine Sicherheitsleistung, die nach der schadensfreien Rückgabe erstattet wird.
Häufige Fragen zur Mietwagen-Wochenendmiete
Das hängt vom Anbieter ab. Sixt startet bereits am Donnerstag um 12:00 Uhr, Europcar ab Donnerstag 6:00 Uhr, Enterprise ab Donnerstag 17:00 Uhr. Hertz und Avis starten am Freitag (10:00 bzw. 12:00 Uhr). Die Rückgabe muss je nach Anbieter bis Montag 9:00 bis 12:00 Uhr oder bei Sixt bis Dienstag 9:00 Uhr erfolgen.
Bei den meisten Anbietern liegt die Ersparnis bei 50 bis 70 % gegenüber dem regulären Wochentarif. Der genaue Betrag hängt von Anbieter, Fahrzeugklasse und Stationsauslastung ab. Ein Mittelklassewagen, der unter der Woche 90 Euro pro Tag kostet, ist am Wochenende oft schon ab 25 bis 35 Euro pro Tag zu haben.
Ja, aber es ist in der Regel nicht wirtschaftlich. Bei Sixt kostet ein Tag am Wochenende häufig genauso viel wie drei Tage. Bei Budget bekommst du für den Preis von zwei Tagen sogar drei. Buche lieber den vollen Wochenend-Zeitraum, selbst wenn du das Auto früher zurückgibst.
Avis bietet mit dem Young-Generation-Wochenendtarif ab 68 Euro eine der günstigsten Optionen für Fahrer zwischen 19 und 25 Jahren. Bei ADAC-Buchungen entfällt bei manchen Anbietern der Jungfahrerzuschlag komplett. Bei Sixt gilt seit 2026 ein Jungfahrerzuschlag bis 25 Jahre in allen Klassen.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Sixt bietet das längste Zeitfenster (Donnerstag bis Dienstag) und bei niedriger Stationsauslastung die niedrigsten Preise. Budget überzeugt mit dem simplen 3-für-2-Modell. Hertz ist mit dem Weekend-Abo für regelmäßige Wochenendfahrer interessant. Vergleiche immer mehrere Anbieter für dein konkretes Wochenende.
Fazit: Wochenendmiete ist die günstigste Art, einen Mietwagen zu buchen
Der Wochenendtarif ist bei allen großen Anbietern der mit Abstand günstigste Zeitraum für eine Mietwagenreservierung. Die Ersparnis gegenüber dem Wochentarif liegt regelmäßig bei 50 bis 70 %. Wer die unterschiedlichen Zeitfenster und Konditionen der Anbieter kennt, kann die optimale Kombination aus Preis, Zeitraum und Fahrzeugklasse finden.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Sixt bietet das längste Wochenende (Donnerstag bis Dienstag) und bei niedriger Auslastung die niedrigsten Preise
- Budget hat das einfachste Modell: 3 Tage mieten, 2 bezahlen
- Avis ist für junge Fahrer (19 bis 25) mit dem Young-Generation-Tarif besonders attraktiv
- Hertz lohnt sich für Vielmieter dank des Weekend-Abos ab 284 Euro pro Monat
- ADAC-Buchungen bieten Planungssicherheit mit Festpreisen inklusive Versicherung und Zusatzfahrer
- Innenstadtstationen sind am Wochenende oft günstiger als Flughafenstationen
- Immer drei Tage buchen, auch wenn du das Auto kürzer brauchst
- Externe Selbstbeteiligungs-Versicherung spart bei jeder Wochenendmiete 25 bis 80 Euro
